Das Bach-Jahrbuch 2024 ist erschienen

25. April 2025

Band 110 des Bach-Jahrbuchs gibt Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse. Die bunte Palette der Themen, die in insgesamt fünfzehn Beiträgen behandelt werden, reicht von einem Vorfahr Johann Sebastian Bachs in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bis zu den Anfängen der Bach-Forschung im späten 19. Jahrhundert. Im Eröffnungsbeitrag geht Christoph Wolff der Frage nach: „Was wissen wir über die Sopranistin Anna Magdalena Bach?“ Wichtige Indizien findet er in den Sopran-Partien der Köthener Huldigungsmusiken. Bachs zweite Ehefrau steht auch im Zentrum von Eberhard Sprees „zeit- und familiengeschichtlichen Überlegungen zu Anna Magdalena Bach und ihren Clavier-Büchlein“. Einen analytischen Ansatz verfolgt Klaus Hofmann in seinen „Überlegungen zu Bachs sechstem Brandenburgischen Konzert“. Den Lebenswegen der Musiker im Dienst des Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt, die in diesem und den übrigen Werken von Bachs monumentalem Konzertzyklus ihr Können unter Beweis stellen konnten, geht Phillip Schmidt nach. Weitere biographische Neuerkenntnisse präsentieren Beiträge von Hans-Joachim Schulze, Sophie Weber und Peter Wollny. Matthias Lassen verfolgt die Spuren von zwei Musikern, die mit Bach in Verbindung standen und später in Schleswig-Holstein wirkten. Bachs Tätigkeit als gefragter Orgelsachverständiger und die historischen Grundlagen seiner instrumentenbaulichen Vorlieben untersucht Albrecht Lobenstein. Markus Rathey klärt die Herkunft des Texts im Eingangschor von Bachs Actus tragicus („Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“), und Andreas Glöckner steuert neue Funde zur Entstehungs- und Aufführungsgeschichte der Trauerode bei. Bemerkenswerte Dokumentenfunde werden auch in den Beiträgen von Bo Wang (über die beiden ältesten Bach-Söhne), Juliane Riepe (über Bücher aus der Bibliothek von Johann Christian Bach) und Tatjana Schabalina (über Bach-Handschriften aus dem Nachlass von Philipp Spitta) vorgestellt. Der Band zeigt somit eindrucksvoll die Vielfältigkeit der aktuellen Forschung.

Das Bach-Jahrbuch ist ab sofort im Buchhandel (ISBN 978-3-374-07779-3) für 15,00 € erhältlich. Mitglieder der Neuen Bachgesellschaft bekommen das Bach-Jahrbuch mit dem Frühjahrs-Mitteilungsblatt 2025 kostenfrei zugesandt.

Wir wünschen eine angenehme Lektüre!

Unser Bach-Jahrbuch ist erschienen

26. Mai 2026

Das Bach-Jahrbuch 2025 ist erschienen! Der 111. Band des seit 1904 bestehenden Jahrbuchs unserer Gesellschaft gibt erneut Einblicke in aktuelle Ergebnisse der Forschung. Er wird eröffnet mit vier Texten, die aus Referaten zu einem im Dezember 2024 veranstalteten Ehrensymposium anlässlich des 80. Geburtstags von Ton Koopman hervorgegangen sind. Eine zweite Serie von Texten entstand im Rahmen des „Forschungsportals BACH – Innovative Dokumentation der Lebens- und Wirkungsgeschichte der Musikerfamilie Bach von den Anfängen bis 1810“, einem 2023 begonnenen und im Rahmen des Akademienprogramms auf 25 Jahre angelegten Langzeitprojekt, das am Bach-Archiv Leipzig angesiedelt ist und in Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt wird.

Leider konnte das Bach-Jahrbuch in diesem Jahr nicht mit dem Frühjahrs-Mitteilungsblatt versendet werden. Dafür wird es zur Mitgliederversammlung in Leipzig erhältlich sein. Alle Mitglieder der Neuen Bachgesellschaft, die nicht nach Leipzig kommen werden, erhalten das Bach-Jahrbuch mit dem Herbst-Mitteilungsblatt.

Informationen zu den Jahrbüchern vergangener Jahre finden sich auf unserer Webseite: www.neue-bachgesellschaft.de

Das Bach-Jahrbuch 2025 ist ab sofort im Buchhandel (ISBN 978-3-374-08017-5) für 28,00 € erhältlich. Wir wünschen eine angenehme Lektüre!

Neue Mitgliedsbeiträge ab 2026

20. Dezember 2025

Seit 2018 sind die Jahresbeiträge für eine Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft stabil. Leider bleibt auch die NBG nicht verschont von Inflation und Preissteigerungen, so dass sich Vorstand und Direktorium nun nach langer Überlegung Continue reading