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Bachfeste Die genialste Idee des Gründers unserer Gesellschaft, Prof. Dr. Hermann Kretzschmar, war die Ausrichtung der Neuen Bachgesellschaft auf jährlich wandernde Bachfeste und ihre Reklamierung als Institution der Neuen Bachgesellschaft. Nach Abschluss der ersten Gesamtausgabe der Werke von Johann Sebastian Bachs ( 1850 - 1900 ) erblickte Kretzschmar in dieser Anregung die wesentliche Verwirklichung des Satzungszieles der Neuen Bachgesellschaft. Von Anfang werden die Bachfeste gezählt. Im Jahre 2000 wurde anlässlich des 250. Todestages Johann Sebastian Bachs das 75. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft in Leipzig gefeiert. 2001 fand das 76. Bachfest in Eisenach statt; 2002 wurde das Bachfest in Greifswald gefeiert, wo es durch die Greifswalder Bachwoche seit mehr als 50 Jahren eine bedeutende Bachtradition gibt. Gastgeber des 78. Bachfestes vom 20.-25. März 2003 war die Stadt Frankfurt/Oder. Durch Kretzschmars Idee wurde die Bach´sche Musik nicht an einen einzigen Ort gebunden, wie das bei vielen Musikfestivals anderer Komponisten der Fall ist. Kretschmar konnte durch seine Idee vor allem für eine Verbreitung des damals nahezu unbekannten Bach´schen Werkes den Grundstein legen. Unsere Gesellschaft kann sich darauf berufen, nicht nur eine einhundertjährige intensive Bachpflege initiiert zu haben, sondern diese Pflege auch unvermindert fortzusetzen. Dies gilt auch für Orte, die zwischenzeitlich den Versuch unternommen haben, eine eigene Bachveranstaltung in regelmäßigem Rhythmus durchzuführen, aber auf Dauer nicht immer erfolgreich gewesen sind.
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