Bachhaus Eisenach
Das Museum
Das Bachhaus Eisenach ist das weltweit erste und zugleich älteste
Museum, das Johann Sebastian Bach gewidmet ist. Im Jahr 1906 durch die
Neue Bachgesellschaft als mutmaßliches Geburtshaus Johann Sebastian
Bachs angekauft, dient das Haus am Eisenacher Frauenplan seit 1907 als
Museum und Gedächtnisort.
Bach wurde 1685 in Eisenach geboren und wuchs bis zu seinem elften
Lebensjahr auf. Sein Vater wirkte in Eisenach als Leiter der Stadtmusik.
In seiner Eisenacher Kinderzeit erfuhr Johann Sebastian Bach vielfältige
musikalische Anregungen, die ihn lebenslang prägten.
Die Aufgabe des Bachhauses ist es heute, Wissen über Johann Sebastian
Bach an die breite Öffentlichkeit zu vermitteln und seine Musik
zu pflegen. Im Bachhaus können die Besucher Ausstellungsräume
zu Leben und Werk Bachs besichtigen und einen Musikvortrag erleben,
in dem historische Musikinstrumente aus der Bachzeit vorgestellt und
angespielt werden.
Die Sammlung des Bachhauses umfasst eine große Zahl historischer
Instrumente sowie eine Bibliothek mit themenrelevanten Publikationen,
Archiv- und Schriftgut.
Trägerschaft
Im Sommer 2001 wurde das Bachhaus in die Trägerschaft einer gGmbH
überführt, deren Hauptgesellschafterin die Neue Bachgesellschaft
e.V. ist. Das Bachhaus finanziert sich aus Mitteln des Freistaates Thüringen
sowie aus eigenen Einnahmen.
BACHHAUS EISENACH
Das klingende Museum in der Geburtsstadt Johann Sebastian Bachs
Gruppenangebote
1. Museumsbesuch mit Live-Musik auf historischen Tasteninstrumenten
buchbar: täglich, max. 60 Personen
Dauer: eine Stunde
Sprache: deutsch, englisch
Preis: 5,- € pro Person
2. Sonderführung mit Live-Musik auf historischen Tasteninstrumenten
buchbar: täglich, max. 30 Personen
Dauer: eine Stunde
Sprache: deutsch, englisch, französisch
Preis: 5,- € pro Person + 50,- € Montag bis Freitag
5,- € pro Person + 100,- € Samstag, Sonntag, Feiertag, außerhalb
der Öffnungszeiten
3. Schülerprogramm mit Live-Musik auf historischen Tasteninstrumenten
Buchbar: Montag bis Freitag, max. 30 Schüler
Dauer: eine Stunde
Sprache: deutsch
Preis: 3,50 € pro Schüler (zwei Erwachsene frei)
4. Exklusivveranstaltung: Historische Abendmusik mit Sektempfang und
Sonderführung
buchbar: täglich ab 18.00 Uhr, max. 60 Personen
Dauer: 90 Minuten
Sprache: deutsch, englisch, französisch
Preis: < 25 Personen = 400,- € pauschal
> 25 Personen = 16,- € pro Person
5. Stadtführung „Auf den Spuren Bachs“
Buchbar: täglich, max. 30 Personen
Dauer: 1,5 Stunden
Sprache: deutsch, englisch
Preis: 85,- €
Öffnungszeiten
Täglich 10:00-18:00 Uhr
Kontakt:
Bachhaus Eisenach
Frauenplan 21
99817 Eisenach
T 03691-7934-0
F 03691-7934-24
www.bachhaus.de
info@bachhaus.de
Neue Sonderausstellung 2011 „Erinnerungen
an Wanda Landowska“
Zum 1. Mai eröffnete im Bachhaus die Sonderausstellung
„Erinnerungen an Wanda Landowska“. Ihr Anlass ist das „Duell
zwischen Cembalo und Pianoforte“, das vor 100 Jahren, am 24. September
1911, im Rahmen des „kleinen“ Bachfests der Neuen Bachgesellschaft
1911 im Eisenacher Kurhotel Fürstenhof stattfand. Bereits im Vorjahr
war Landowska auf dem Bachfest in Duisburg aufgetreten und hatte auf
der Mitgliederversammlung der Neuen Bachgesellschaft (deren allgemeine
Diskussion 1910 der Frage „Cembalo oder Pianoforte?“ gewidmet
war) energisch für die Verwendung historischer Tasteninstrumente
beim Spiel Bachscher Klaviermusik gestritten. Es war Aloys Obrist, der
damalige Weimarer Liszthaus-Direktor, der zur Schlichtung des mit heute
kaum mehr begreiflicher Härte geführten Streits angeregt hatte,
auf einem kommenden Bachfest Cembalo und Piano „einander künstlerisch
gegenüber zu stellen“, wie es dann nach seinem Tod im Folgejahr
in Eisenach realisiert wurde. Der von einer internationalen Musikpresse
begleitete „Sieg“ Landowskas 1911 führte zu ihrer erneuten
Einladung zum Bachfest in Breslau 1912, ein Auftritt, bei dem sie erstmals
auf dem neuen, von ihr mitentwickelten Cembalo „Grand Modéle
de Concert“ der Fa. Pleyel konzertierte, und der laut MGG den
Durchbruch für die Verwendung des Cembalos zur Bach-Interpretation
bedeutete.
Die in Zusammenarbeit mit Dr. Martin Elste (Staatliches
Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, Berlin)
entstandene Ausstellung in Eisenach knüpft unter dem Titel „Erinnerungen
an Wanda Landowska“ an die geradezu kultartige Verehrung der Cembalistin
zu ihrer Zeit an – neben fünf originalen Portraits und einer
Büste finden sich zahlreiche Autogramme, Kleidungsstücke und
Hausrat, ihre bei Konzertauftritten benutzten samtenen Schuhe, Essgeschirr,
Röntgenaufnahmen ihrer Hände, das signierte Foto ihres Auftritts
vor Leo Tolstoi: Ein ganzer Raum ist mit solchen Sammlerstücken
und Devotionalien ausstaffiert. Das „Duell“ in Eisenach
kommt mit dem Eintrag ins Gästebuch des Bachhauses und den Konzertprogrammen
von 1911 nicht zu kurz. Gelegentlich erfährt der verehrende Blick
eine ironische Brechung – etwa, wenn man erfährt, dass Landowskas
zelebrierte Auftritte, ihr langsames Bühnengleiten, maßgeblich
auf ihre starke Kurzsichtigkeit zurückgingen. Mit einem originalen,
1927 nach Landowskas Konzeption gebauten Pleyel-Cembalo, das zu jeder
Stunde vorgeführt wird, und drei Hörstationen, an denen man
etwa Landowskas Interpretation von Bachs „Chromatischer Fantasie
und Fuge“ auf Cembalo mit der Klavierversion ihrer Zeitgenossin
und Konkurrentin Marcelle Meyer vergleichen kann, ermöglicht die
Ausstellung jedoch auch einen Blick zurück auf das eigentliche
Anliegen von Landowska: ihre Suche nach dem „wahren“ Klang
von Bachs Musik.
Besonderer Dank gilt dem Staatlichen Institut für
Musikforschung, Berlin, für die Zurverfügungstellung zahlreicher
Leihgaben aus seiner eigenen Ausstellung im 50. Todesjahr
Neues Heisig-Gemälde
2004 fertigte der Berliner Künstler Johannes Heisig
als Eisenacher „Stadtgast“ zwei großformatige Bachgemälde.
Eines hängt seit 2007 im Foyer des im gleichen Jahr eröffneten
Bachhaus-Neubaus. Nunmehr wurde dem Bachhaus auch das zweite Gemälde
mit dem Titel „So kämpfet nur, ihr muntern Töne!“
durch seine privaten Eigentümer als Dauerleihgabe überlassen.
In Anwesenheit des Künstlers wurde es am 20.3.2011, dem Vortag
des 326. Bachgeburtstags, feierlich in die Dauerausstellung des Bach-Museums
integriert. Das 120x160cm große Gemälde in Mischtechnik zeigt
Bach als Thomaskantor bei einer Kantatenaufführung mit seinen Thomanern
auf der Empore der Thomaskirche. Der Name des Werks ist der Bachkantate
„So kämpfet nur, ihr muntern Töne“ (BWV Anh. 10)
entlehnt. Die Musik des titelgebenden Eingangschors verwendete Bach
später erneut für den Eingangschor „Herr, wenn die stolzen
Feinde schnauben“ des sechsten Teils des Weihnachtsoratoriums.
Das Gemälde hängt gegenüber des „Begehbaren Musikstücks“,
in desseren Innerem mit „Tönet, ihr Pauken“ eine weitere
Vorläuferkantate zum Weihnachtsoratorium erklingt Der 1953 geborene
Berliner Maler, Porträtist, Grafiker und Kunstprofessor Johannes
Heisig zählt zu den bedeutendsten Gegenwartskünstlern der
figurativen Malerei. Zu seinen bekanntesten Werken gehören das
Altarbild der Gemeinde Gelliehausen bei Göttingen sowie die Portraits
von Willi Brandt, Johannes Rau, Egon Bahr und Erich Loest. Er ist der
Sohn des am 10. Juni verstorbenen Leipziger Malers Bernhard Heisig.
Restaurierung des Thüringer Orgelpositivs
von vor 1650
Das Ende 2009 erworbene barocke Orgelpositiv aus der Kirche
von Klein-Schwabhausen bei Weimar wird ab Juli durch die Fa. Orgelbau
Waltershausen fachmännisch restauriert werden, teils parallel,
teils im Anschluss erfolgt die malerische Rekonstruktion durch eine
Kunstrestauratorin. Die Restaurierung soll in diesem Jahr abgeschlossen
werden. Damit kann spätestens ab dem 21. März 2012 eine mitteldeutsche
Orgel der Bach-Zeit für die Besucher der stündlichen Musikvorträge
im Bachhaus erklingen. Die Neue Bachgesellschaft unterstützt die
Restaurierung ihres Instruments.
Sammlung
An dieser Stelle darf kurz berichtet werden, dass im Rahmen
des bis zum Reformationsjubiläum 2017 veranschlagten Projekts „Bachs
Theologische Bibliothek“ zwischenzeitlich zwei weitere zeitgenössische
Bücher erworben werden konnten: Zum einen die 1707 in Hamburg erschienene
Ausgabe des Buchs „Judaismus oder Judentum. Das ist: Ausführlicher
Bericht, von des jüdischen Volcks Unglauben, Blindheit u. Verstockung“
von Johannes Müller (1598-1672) – ein Buch, dessen Bachscher
Besitz bekanntlich in der Zeit des Nationalsozialismus als Beleg für
seinen angeblichen Antisemitismus angeführt wurde. Zum anderen
der siebte Band des 1697 erschienenen achtbändigen Leipziger Gesangbuchs
„Andächtiger Seelen geistliches Brand- und Gantz-Opfer“.
Damit sind nunmehr 42 der 52 Titel aus Bachs theologischer Bibliothek
mittels eigener Originalausgaben im Bachhaus darstellbar.
Einen wertvollen Zugang stellte im März das „Neu-auffgelegte
Dreßdnisches Gesang-Buch … Nebst einem Anhang von 100. sonderbahren
Arien für Cantores und Organisten, mit Noten und unterlegtem Bass“,
erschienen 1707 in Dresden, dar. Den besonderen Wert des Gesangbuchs,
das in Leipzig ab seinem Erscheinen das zuvor gebräuchliche Leipziger
Gesangbuch von Vopelius (1682) ablöste, begründen die 461
abgedruckten Choralmelodien.
Eine Detailaufstellung der Sammlungserwerbungen 2011 folgt
wie immer im Winter-Mitteilungsblatt. Alle erworbenen Objekte werden
Bestandteil der einheitlichen Sammlung „Bachhaus Eisenach / Neue
Bachgesellschaft e.V.“ im Eigentum der Neuen Bachgesellschaft.
Sie können unsere Sammlungstätigkeit durch Spenden und Schenkungen
unterstützen.
(Spendenkonto: Bachhaus Eisenach, Kto. 188 000, Wartburg
Sparkasse BLZ 840 550 50, eine steuerwirksame Spendenquittung wird bei
Angabe der Adresse ausgestellt).
Dr. phil. Jörg Hansen
Geschäftsführer und Direktor

Neben einigen kleineren Ankäufen für die Sammlung
insbesondere im Zusammenhang mit der neuen Ausstellung ist wohl wichtigstes
Ereignis die Rückkehr der Eingangstür zu Bachs Kantorenwohnung
in der Leipziger Thomasschule in das Bachhaus Eisenach. Diese wurde
1902 im Zuge des Abrisses des Thomasschulgebäudes von dem Musiklehrer
der Externen und Sohn des vormaligen Thomaskantors Bernhard Friedrich
Richter vor dem Untergang gerettet. 1907 stiftete er sie dem Bachhaus
Eisenach als erstem und damals einzigem Museum für Johann Sebastian
Bach, wo sie bis 1973 ausgestellt war. Ende der 70er Jahre gelangte
die Tür als Leihgabe in das Leipziger Bachmuseum, von wo sie nun
dem Bachhaus zurückgegeben wurde, um künftig im Bachhaus zwischen
Neu- und Altbau den Übergang zur neuen Ausstellung zu markieren.
Zuvor wurde die Tür durch den Restaurator Hildebrandt (Erfurt)
umfassend restauriert, wobei auch Reste des originalen (weißen)
Anstrichs wieder zutage traten.
Patenschaften
Für folgende, vom Bachhaus neu beschaffte bzw. zu
beschaffende Exponate werden Patenschaften (mit namentlicher Nennung
bei den Exponaten) angeboten:
Patenschaft je 90,00 €:
Münzen, zur Illustration der Besoldung Bachs:
Sachsen-Eisenach
- Herzog Johann Wilhelm (1698-1729), Kupfer-Heller, 1700
- Herzog Wilhelm Heinrich (1729-1741), Kupfer-Heller, 1736
Sachsen-Weimar
- Herzog Johann Ernst (1662-1683), Dreier, 1682
- Herzog Wilhelm Ernst (1683-1728), Groschen, 1717 (zum 200. Reformationsjubiläum)
Sachsen (Kurfürstentum)
- Friedrich August I. („der Starke“, 1694-1733), 1/12 Taler,
1712
- Friedrich August I. („der Starke“, 1694-1733), 1/24 Taler,
1724
- Friedrich August I. („der Starke“, 1694-1733), Pfennig,
1727
- Friedrich August I. („der Starke“, 1694-1733), 1/24 Taler,
1733
- Friedrich August II. (1733-1763), 1/24 Taler 1737
- Friedrich August II. (1733-1763), 1/24 Taler 1745
Patenschaft 300,00 €:
Spinnrad, neu. Zugeordnet zum Bereich Frauen und Kinder als Symbol Bachs
für den Ehebund bzw. die Mitgift in seinem Hochzeits-Quodlibet.
Benutzbar auch bei Schülerveranstaltungen.
Patenschaft 800,00 €: Baß-Dulzian („Chorist-Fagott“),
Nachbildung Fa. Steinhoff, 1972. Illustriert die Begebenheit in Arnstadt
mit dem „Zippelfagottisten“ Geyersbach.
Patenschaft 1.000,00 €:
Promenierdegen, deutsch, um 1650. Zweischneidige Klinge mit Inschrift
"INRI". Parierstange mit Resten von Silbereinlagen. Illustriert
die Begebenheit in Arnstadt mit dem „Zippelfagottisten“
Geyersbach.
Barockstuhl 1.000,00 €:
Benutzbares Objekt im Bereich der Lebensstationen Weimar/Köthen.
Sollten Sie sich zu einem Sponsoring oder einer Patenschaft entschließen,
oder mögliche Sponsoren oder Paten kennen, bitten wir um Kontaktaufnahme(Bachhaus
Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach, Tel. +49 (0)36 91 / 7 93 40,
www:jhansen@bachhaus.de).
Auch Patenschaften für weitere Objekte sind möglich. Das Bachhaus
ist als gemeinnützig anerkannt, so dass eine entsprechende Spendenbescheinigung
ausgestellt werden kann.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bachhauses freuen sich schon
jetzt, Sie spätestens zur Festwoche vom 16.05. bis 27.05.2007 in
Ihrem Museum begrüßen zu können. Ich freue mich, dass
ich als NBG-Mitglied in dieser aufregenden Zeit im Bachhaus tätig
sein darf.
Jörg Hansen M.A.
Direktor Bachhaus Eisenach gGmbH
Online-Shop
Seit dem 17.03.2006 ist unser Museumsshop online. Im Online-Shop kann
der Besucher aus unseren 142 verschiedenen Produkten des Shops auswählen:
Das Angebot reicht von CDs, Büchern, T-Shirts, Kaffeetassen bis
zum Bachpokal. Als eingetragener Buchhändler hat das Bachhaus zugleich
die Möglichkeit, individuelle Buch- bzw. CD-Bestellungen aufzunehmen.
Besuchen Sie „Ihren“ Museumsshop unter www.bachhaus.de
Neues Plakat vom ältesten Stammbaum der
Musikerfamilie Bach
Für Freunde von Bach-Stammbäumen hat das Bachhaus Eisenach
mit Genehmigung des Bildarchivs Preußischer Kulturbesitz ein Plakat
vom ältesten Stammbaum der Musikerfamilie Bach herausgegeben. Das
Originalblatt stammt aus dem Besitz der Nachkommen von Johann Christoph
Bach (geboren 1671 in Erfurt, gestorben 1721 in Ohrdruf) und wurde um
1750 gezeichnet. Das Plakat kann über das Museum erworben werden
(Preis 5 €, zzgl. 4,30 € Versand in Schutzrolle).
Die Schülerprogramme des Bachhauses Eisenach
Das Bachhaus Eisenach sieht es als eine wichtige Aufgabe an, Kinder
und Jugendliche an die Musik Johann Sebastian Bachs heranzuführen.
Es konzentriert deshalb große Aufmerksamkeit darauf, junge Menschen
zur Beschäftigung mit Bachs Werk anzuregen. Eine besondere Mög-lichkeit
hierzu stellen die musikpädagogischen Programme des Museums dar,
die sich vor-nehmlich an Schulklassen richten. Sie sind so konzipiert,
daß sie den Bedürfnissen bestimmter Altersklassen und Schultypen
entsprechen und zugleich auch eine Bereicherung des Lehrplans im Musikunterricht
unterschiedlicher Schultypen darstellen. Gegenwärtig werden von
den Museumspädagogen des Bachhauses fünf inhaltlich verschiedene
Programme angeboten:
1. Prügelei, Gefängnis, zwei Frauen und 20 Kinder - Mensch
und Genie
Informationen zu Leben und Werk Bachs mit Hörbeispielen
(alle Altersgruppen)
2. "Kraut und Rüben haben mich vertrieben…"
- Leben um 1700
Wohnverhältnisse, Ernährung, Kleidung…und Musik zur
Zeit Johann Sebastian Bachs (7-11 Jahre)
3. "Bach-Blüten" - Bachquiz
Anhand eines heiteren Fragebogens erkunden Kinder das Bachhaus
(9-13 Jahre)
4. "Mit Federkiel und Schweineborste - Musikinstrumente des
Barock
Bau und Funktion verschiedener Instrumentengruppen mit Erläuterung
und Vorspiel (alle Altergruppen)
5. Was hätte wohl Bach dazu gesagt?
Adaptionen im Jazz, Rock, Pop, vergleichendes Hören und Gespräch
(14-18 Jahre).
6. Neu bei den Schülerprogrammen:„Darf
ich bitten?“ - Johann Sebastian Bach und der Tanz
Für den Besuch der Programme erhebt das Bachhaus - außer
dem regulären Museumseintritt - keine weiteren Kosten, obgleich
die Schülerveranstaltungen dem Bachhaus erhebliche eigene Aufwendungen
verursachen. Das Bachhaus Eisenach stellt sich jedoch ganz bewußt
dieser Aufgabe, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Tatsache, daß
Johann Sebastian Bach selbst außerordentlich viel Wert auf die
musikalische Ausbildung junger Menschen legte und viele Schüler
unterrichtete.
Neuer Museumsführer erhältlich
Das Bachhaus hat einen neuen Museumsführer herausgegeben, der
Gästen das Bachhaus Ei-senach, seine Geschichte und einige seiner
Sammlungsobjekte näher vorstellen soll. Die Broschüre ist
im Oktober beim Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, erschienen
und liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Sie wird zum Preis
von 3,50 € im Bachhaus verkauft oder auf Bestellung versandt.
NBG-Notenbibliothek im Bachhaus Eisenach
Das Aufführungsmaterial zu fast allen Kantaten und geistlichen
Großwerken Johann Sebastian Bachs liegt im Bachhaus Eisenach vor
und kann dort gegen einen Unkostenbeitrag entliehen werden. Anfragen
an: Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach, Tel. 0 36 91 /
79 34 0, Fax 0 36 91 / 79 34 24, e-mail: info@bachhaus.de
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